Ebels Entdeckungen

Sep 16 2009
Sep 15 2009

Religiöse Erziehung: Luther über das "Ein-Bilden" der Schutzengelvorstellung

Martin Luther schilderte einmal in einer Predigt im Jahr 1531, wie man kleinen Kindern die Vorstellung von Schutzengeln nahe bringen könne. Er sagt in eindrucksvollen Worten, die von der Erfahrung eigener Vaterschaft gesättigt sind:

„Also soll ich bald von jugend auff ein Kind gewehnen, das ich zu jm sage: Liebes Kind, du hast einen eigen Engel, wenn du des morgens und des abends betest, wird derselbig Engel bei dir sein, wird bey deinem Bettlein sitzen, hat ein weisses Röcklein an, wird dein pflegen, dich wiegen und behüten, daß der böse Mann, der Teufel, nicht zu dir kommen könne. Item wenn du das Benedidite unnd Gratias gerne sprechen wirst für dem Tische, wird dein Engelein bey dem Tische sein, dir dienen, wehren und wachen, daß dir kein ubels widerfare und das dir die Speise wol bekomme. Wenn man solchs den Kindern einbildete [!], so würden sie von jugend auff lernen und gewohnen, daß die Engel bey ihnen sein …“.

Sehr treffend redet Luther hier davon, dass man solche religiösen Vorstellungen den Kindern „ein-bilden“ solle. Auch wenn wir Luthers Sprache, Theologie und Bildwelt nicht einfach 1:1 übernehmen können, geht es auch heute noch darum, die von ihm gemeinte Sache zum klaren Ausdruck zu bringen und die von ihm genannte Aufgabe zu erfüllen: Kinder religiös zu erziehen, sie also zu bilden nach dem Urbild Jesu Christi.

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Sep 14 2009

Ein alter Gary-Larson-Klassiker für Naturkostverächter

Plötzlich wird den drei Löwinnen voller Ekel bewußt, daß sie eine Tofulope erlegt hatten - eine der widerwärtigen Naturkostantilopen der Serengeti.

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Joss Stone & Melissa Etheridge singen Janis Joplin (2005)

Joss Stone ist gut, aber das ist definitiv einer der beeindruckendsten Auftritte von Melissa Etheridge (ab Minute 2:25):

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Sep 10 2009

"Icons" gibt es nicht nur in der Religion - Zahlreiche Fehler in Google Books

Die meisten Fehler seien jedoch Googles eigene Schuld. Falsche Erscheinungsdaten etwa lägen daran, dass die Firma sie per OCR automatisch bestimme. Absurde Kategorisierungen seien bedingt durch Googles “fine algorithmic hand”, die mit einem “Icon” automatisch das Stichwort “Religion” assoziiere.

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Monika Griefahn (SPD) zum Status des Pflegeberufes in der Gesellschaft

Solange Menschen, die mit Schrauben arbeiten, mehr verdienen als Menschen, die mit Menschen arbeiten, ist in der Gesellschaft etwas nicht in Ordnung.
via epd.de

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Politiker in den Medien: Das Volk will lachen und sie leiden sehen

Die Tatsache, dass Politikern etwas zustehen könnte, ist in Deutschland weitgehend verpönt. Und wenn es dann sachlich doch so ist, dann hat der Politiker darüber den Mund zu halten. Die meisten Politiker haben diese Lektion gelernt. Deshalb sind die Parlamente voll mit Menschen, die lieber selten den Mund aufmachen, und wenn, dann um etwas zu sagen, das andere auch schon gesagt haben.
via faz.net

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Aug 31 2009

Was ist ein demokratisches Wirtschaftssystem? Dass die Leute, die den Mehrwert miterschaffen, auch an dem Mehrwert beteiligt werden. Eigentlich wäre das gar nicht so schwer! Ich glaube auch, dass man sich ein bedingungsloses Grundeinkommen leisten müsste. Da gibt es auch viel für und wider, aber mir gefällt der Gedanke sehr gut, dass es sich eine Gesellschaft leisten kann, einige mitzunehmen, die einfach gar nichts tun wollen. Und wer weiß, ob dieses „nichts Tun“ nicht vielleicht große geistige Früchte bringt. Es wäre auch schön, all jenen zu zeigen, die jetzt aufschreien, „ich finanziere doch nicht Schmarotzer mit!“, dass gerade das auch zu einem reifen Menschen dazugehört, dass man großzügiger sein sollte. „Wo alle geizen, wagt zu schenken“ heißt es in dem schönen Gedicht von Lothar Zenetti, das ich vertont habe und jeden Abend im Konzert singe.

Wahrscheinlich muss das über einen Bewusstseinsprung geschehen, oder es wird nichts passieren. Das ist eine spirituelle Komponente, die ich immer schon mit einfordere. Ich habe mir damit viel Ärger mit meinen linken Freunden eingehandelt, weil sie das alles als esoterischen Kram abgetan haben. Mittlerweile aber denke ich, dass eine große Öffnung geschehen ist; es ist ganz anders als vor zwanzig Jahren. Man hat erkannt, dass es ohne die Spiritualität, ohne Selbstreflexion einfach nicht geht. Auch linke Modelle, solange sie ausschließlich ideologische sind, können nicht funktionieren, genauso wenig wie die rechten nicht funktionieren oder nur unmenschlich funktionieren. Also muss eine andere Kraft dazu kommen, und das ist eine spirituelle Kraft. Heute trau ich mich zu sagen: eine Kraft der Liebe. Entweder wird es eine liebevolle Welt geben, oder keine mehr. (…)

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Aug 29 2009
Aug 28 2009
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