Ebels Entdeckungen

Jun 26 2009
Es ist halt eine Tageszeitung. Das ist vielleicht das strukturell schwerwiegendste Problem der Gattung: Die Zeitung erscheint zu oft, wird darum von den immer schneller werdenden Ereignissen vor sich hergetrieben, kommt nicht zu einer wirklich ausgeruhten Betrachtung, erreicht aber auch niemals das Tempo von Internet, Fernsehen oder Radio.
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Jun 25 2009
Darin bestand die Lösung des Theodizeeproblems. So nennen Theologen die Frage: Wie lässt sich bei all dem Bösen in der Welt ein guter Schöpfer rechtfertigen? Die Theologen machten sich zu wenig Gedanken darüber, dass der liebe Gott ungefähr 50 Milliarden Jahre alt und ein bisschen weitsichtig geworden war.
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Jun 22 2009
Jun 19 2009
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Ursula von der Leyen bekämpft erfolgreich Armut und Obdachlosigkeit (via netzwertig.com)
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Jun 18 2009
Gott aber ist … kein Interventionist, der intervenierend eingreift, sondern ein Intentionist, der seinen Willen und seine Intention erkennbar macht.
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Aufklärung ist deshalb auch die Aufklärung des Menschen über seine Möglichkeiten wie seine Grenzen und die Erkenntnis, eigenverantwortlicher Gestalter des Diesseits zu sein. Der Glaube wurde dadurch nicht abgeschafft, auch nicht bei den Christen. Aber mit der Aufklärung wurde ihm die Vernunft zur Seite gestellt, die Frage, der Zweifel - auch die Religion blieb von ihnen nicht verschont.
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May 28 2009
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«Die Reformation mit unserer Aufklärerei zu vergleichen, ist eine Parallele zwischen einem Palast und einem Kartenhaus.»
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May 27 2009
Ich habe viel vom Schach gelernt. Dort habe ich die Theorie des Spiels kennengelernt. Schachfiguren haben keine Emotionen. Die Eigenschaften, die eine Schachfigur hat, sind aber ganz klar. Man weiß genau, was sie leisten kann. Ich versuche dahin zu kommen, dass ich Spieler trainiere, von denen ich genau weiß, was sie leisten können.
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May 25 2009
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The Contemplation of the Rings

1845

Moritz Daniel Oppenheim (1800-1882)

By permission of Museen Stadt Hanau

As the commentators of the leading catalogue of Oppenheim’s works note, his “genre painting The Contemplation of the Rings [Die Betrachtung der Ringe]” was conceived during a period when Oppenheim had devoted himself to the study of portraiture.  Thus the present canvas shows him to be painstakingly careful in his sketches and studies aimed at capturing the spiritual state of his subjects through their posture and physiognomy.  The motif for this painting derives from a fable [for text click here] featured at the center of Gotthold Ephraim Lessing’s famous Enlightenment play Nathan the Wise (1779), arguably the most widely known and authoritative expression of the German Enlightenment’s ideas regarding religious toleration.  “Each of the three characters, who together embody the three religions in Lessing’s story, is sketched according to his habitus and the studied via a living model in order to represent each specific physiognomic expression authentically. … By reversing the Renaissance understanding of portraits, where type determines individual habitus, here individual character gives rise to typified human appearance.  The morality of the protagonist thus becomes immediately clear to the viewer because it closely follows human experience.”  (Quoted in Moritz Daniel Oppenheim: Jewish Identity in 19th Century Art, ed. Georg Heuberger and Anton Mark [Cologne: Wienand Verlag, 1999])

oppenheim

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